Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
§1 Geltungsbereich
Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen der Digitale Transformation im Finanzwesen GmbH (nachfolgend „Auftragnehmer“) und dem Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“) über Beratungsleistungen im Bereich digitale Transformation. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ausdrücklich schriftlich zu.
§2 Leistungsgegenstand
Der Auftragnehmer erbringt Dienstleistungen auf Basis eines individuellen Leistungsverzeichnisses. Die Beratung umfasst strategische Konzepte, Prozessanalysen, IT-Architekturberatung und Umsetzungsbegleitung. Die Leistungen werden nach den anerkannten Regeln der Technik sowie den einschlägigen regulatorischen Vorgaben (insb. MaRisk, BAIT, DSGVO) erbracht.
§3 Vergütung
Die Vergütung erfolgt nach Aufwand (Stundensätze) oder als Festpreis, vereinbart im Einzelvertrag. Rechnungen werden sofort nach Erhalt fällig. Bei Verzug werden Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz gemäß § 288 BGB berechnet.
§4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer alle erforderlichen Informationen und Zugänge rechtzeitig zur Verfügung. Verzögert der Auftraggeber die Mitwirkung, hat der Auftragnehmer Anspruch auf Vergütung der ausgefallenen Kapazitäten, es sei denn, der Auftraggeber ist an der Verzögerung nicht schuldhaft beteiligt.
§5 Haftung
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für die Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Für einfache Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist der Höhe nach auf 1 Mio. Euro pro Schadensfall begrenzt.
§6 Gewährleistung
Der Auftragnehmer gewährleistet die vertragsgerechte Erbringung der Leistungen. Mängel werden innerhalb einer angemessenen Frist nach schriftlicher Rüge beseitigt. Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt 12 Monate, es sei denn, es liegt Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vor.
§7 Vertraulichkeit und Datenschutz
Beide Parteien verpflichten sich, alle vertraulichen Informationen gemäß einer gesonderten Vertraulichkeitsvereinbarung zu behandeln. Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich im Rahmen des Auftrags und gemäß den Weisungen des Auftraggebers. Es gilt die Auftragsverarbeitungsvereinbarung (AVV) nach Art. 28 DSGVO.
§8 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist München. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.
